Worx Landroid Mähroboter

Neuer Garten, neuer Rasen und dazu eine viel zu kleine Mülltonne (in der Wesermarsch gibt es nur kleine Biotonnen). Das sind die ausschlaggebenden Gründe, wieso wir uns mit der Anschaffung eines Mähroboters beschäftigt haben.

Inzwischen gibt es eine riesige Angebotspalette und zig Hersteller. Gar nicht so einfach, da das passende Modell zu finden. Wir haben im Vorfeld ein paar Kriterien festgelegt für die Anschaffung:

  • möglichst flexibel einstellbare Mähzeiten
  • Multizonen (falls der Mähroboter auch in den Vorgarten fahren soll)
  • ca. 250 qm Rasenfläche
  • unter 500 Euro Anschaffungskosten

Worx – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und erweiterbar

Schon im Vorfeld war ich auf Worx aufmerksam geworden. Die Landroid Reihe ist per App steuerbar und durch unterschiedliche Module erweiterbar. Für solche technischen Details bin ich zu haben. Mit den Worx Mähern erwirbt man erweiterbare und individualisierbare Produkte.

Für unsere Bedürfnisse ist es ganz konkret der Worx Landroid S WR130E geworden und im Nachfolgenden möchte ich über die ersten Erfahrungen seit der Einrichtung berichten.

Anschaffung unter 500 Euro

Der Anschaffungspreis für den Mähroboter lag für uns bei ca. 450 Euro. Aktuell ist er für knapp 500 Euro bei Amazon zu haben. Und damit ist es dann auch getan, weil im Lieferung alles enthalten ist um den Roboter in Betrieb zu nehmen:

  • 1 Worx Landroid S WR130E
  • 1 Batterie 20 V 2.0 Ah
  • 3 Sets Ersatzklingen (passende Ersatzklingen für den Worx Landroid S)
  • 100 m Begrenzungsdraht
  • 130 Heringe zur Befestigung des Drahtes
  • 2 Verbinder Begrenzungsdraht (ich habe direkt noch 10 zusätzliche Verbinder bestellt für den Fall der Fälle)
  • 1 Ladestation inkl. Befestigungsmaterial
  • 1 Schablone für die Drahtverlegung (damit 90° Ecken auch ordentlich gemäht werden)

Der Akku des Worx Landroid ist ganz einfach selbst zu wechseln. Ob das sinnvoll ist oder nicht wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Wenn er allerdings schwächer wird, muss nicht direkt ein neuer Mäher her oder ein Fachmann ran – das halte ich zumindest theoretisch erst einmal für sehr sinnvoll.

Funktionen

Die Funktionen des Worx Landroid S laut Website des Herstellers:

  • Perfekt für kleinere Gärten bis zu 300 m²
  • Smart Auto Scheduling
  • AIA Technologie. Agil und schneller als andere.
  • An Deinen Bedarf anpassbar. Wähle aus fünf einzigartigen Optionen.
  • Worx PowerShare. Landroid kann seinen Akku jetzt mit allen anderen 20V Worx-Akkuprodukten teilen.
  • Motoren ohne Bürsten und Sensoren. Die gleiche Technologie wie in Elektroautos.
  • Automatische Software-Updates
  • Schnitthöhe 20–50 mm, Schnittbreite 180 mm
  • Akku 20 V 2.0 Ah, Ladegerät 0.5 A

Mähkanten

Die Landroid M Serie von Worx hat darüber hinaus noch die recht spannende Funktion mit dem Titel „Cut to edge“. Viele Mährobotoren haben das Mähwerk mittig unter dem Mäher, so auch der Worx Landroid S. Bei der M-Serie ist das Mähwerk seitlich verbaut und ermöglicht so einen sauberen Schnitt mit minimalem Abstand zur Rasenkante oder zu Wänden.
Das Feature ist ziemlich spannend, war uns aber den Aufpreis für das nächst größere Modell, einen Worx Landroid M WR141E für 500 qm, nicht wert.

Beim Landroid S besteht die Möglichkeit per App einzustellen wie häufig die Rasenkante gemäht werden soll. Da wir eine Mähkante verlegen, kann der Mähroboter mit einem Rad auf der Kante fahren und mäht durch das mittig verbaute Mähwerk dann die Rasenkante auch ordentlich ohne Cut to edge. Wer keine Mähkante verlegen möchte, ist mit einem Mäher mit Cut to edge vermutlich besser beraten.

Einrichtung

Die Einrichtung war kinderleicht. Ich habe einen passenden Standort für die Ladestation gesucht und von dort aus begonnen den Begrenzungsdraht nach Anleitung zu verlegen. Nach der Anleitung soll zu nicht überfahrbaren Gegenständen ein Abstand von 26 cm eingehalten werden und bei überfahrbaren Gegenständen (z.B. Wege) ein Abstand von 10 cm.
Verbindungsprobleme hatten wir dabei keine, obwohl ich den Draht inzwischen an einigen Stellen neu verbinden musste, weil sich die Drahtführung noch einmal verändert hat.

Der Worx Landroid hat den frisch gestrichenen Sandkasten gestreift. Nach diesem „Unfall“ habe ich den Sandkasten als Insel eingerichtet und jetzt wird der Sandkasten vom Mähroboter ordentlich umfahren

Nach einigen Mähvorgängen habe ich die Abstände zum Teil noch einmal angepasst. Bei einem überfahrbaren Weg habe ich den Abstand von Draht und Weg inzwischen auf 8 cm reduziert, damit die Rastenkante ordentlich abgemäht wird. Sobald wir die Mähkante verlegt haben, werde ich auch den dort genutzten Abstand hier ergänzen.

Eine so genannte Insel habe ich um den Sandkasten gezogen, was auch problemlos funktioniert. Mit einigen Erweiterungsmodulen von Worx müssen Inseln nicht mehr manuell abgegrenzt werden, diese haben wir aber bisher nicht.

Die zusätzlichen Module seien an dieser Stelle nur kurz erwähnt (und verlinkt). Sobald wir eines davon kaufen, werde ich es noch einmal ausführlicher beschreiben.

Zusatzmodule für Worx Landroid

App

Eine App für den Mähroboter. Das klingt zugegebenermaßen im ersten Moment nach überflüssiger Spielerei. Bei der Einrichtung und im Alltag hat sie sich aber als perfekte Ergänzung herausgestellt. Alle Einrichtungen wie Zonen, Zeiten, Rasenfläche, Regenverzögerung, etc. können bequem über das Smartphone eingestellt werden und müssen nicht über ein Display mit kleinen Tasten am Mähroboter eingestellt werden. Auch Softwareupdates lassen sich über die App per Knopfdruck starten. Diese ermöglichen neue Funktionen, Verbesserung bestehender Funktionen und Verbesserung der Sicherheit.
Die Berechnung der Rasenfläche und damit der passenden Mähzeiten ist über die App ebenfalls möglich.

Fazit

Die Anschaffung mit unter 500 Euro war für uns ein echter Pluspunkt bei den vielen Funktionen, die der Worx Landroid von Haus aus bietet. Viele weitere Funktionen lassen sich durch Zusatzmodule noch hinzufügen. Das halte ich für einen weiteren echte Pluspunkt: die Modularisierung ermöglicht die Anschaffung eines Gerätes, welches den eigenen Bedürfnissen entspricht. Und ändern sich einmal Bedürfnisse oder Anforderungen, so muss nicht direkt ein neues Gerät gekauft werden. Durch die Module lässt sich das vorhandene Gerät erweitern und ergänzen. Diese Möglichkeiten wünsche ich mir bei viel mehr technischen Geräten.

Wir hatten bisher keine Probleme mit dem Mähroboter, die durch ihn ausgelöst wurden. Einzig unseren Garten müssen wir an einigen Stellen für den Mähroboter anpassen, weil zum Beispiel Wege zu hoch waren.