So mache ich das mit den Podcasts – Teil 1

In einem Mehrteiler möchte ich euch gerne daran teilhaben lassen wie ich Podcasts aufnehme, weiterverarbeite und schließlich veröffentliche. In diesem ersten Teil nehme ich euch mit in die Welt der Aufnahmetechnik und einleitend bleibt natürlich zu sagen, dass es sich hier um mein Setup handelt und es zig unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

Podcasts sprechen das Gehör der Hörenden an und das sollten sie möglichst gut tun. Denn anders als beim Film gibt es nur diese eine Möglichkeit Hörende anzusprechen – beim Video kann das Bild daneben liegen, wenn denn der Ton zumindest stimmt.
Es empfiehlt sich also von vornherein auf Qualität zu setzen und die ist in der Regel nicht billig, aber eben auch nicht unerschwinglich.

Das Equipment mit dem ich Podcasts aufzeichne

Das Herzstück: Zoom H-6 Audio-Recorder

Das Herzstück der Aufnahmen bildet der Zoom H-6. Ein kompakter Aufnahmerecorder und Audiointerface. Durch den Zoom H-6 kommen die Stimmen in mein MacBook zur weiteren Verarbeitung (dazu später mehr). Podcasts können aber auch direkt mit dem Zoom H-6 aufgezeichnet werden ohne weitere Software (dann braucht es noch eine SD Karte).

Den Zoom H-6 gibt es derzeit für ca. 300 Euro bei Amazon und Thomann zu kaufen.

Zoom H-6 Audio-Recorder

Die Headsets: beyerdynamic DT-297-PV/80 MKII

Die Headsets sind eine durchaus kostspielige Angelegenheit, die sich aber lohnt. Ich setze ganz bewusst auf Headsets und nicht auf freie Mikrofone, weil sich die Sprechenden so flexibel bewegen können und immer den identischen Abstand zum Mikrofon behalten und außerdem können sie sich selbst und die anderen in einer individuellen Lautstärke hören.

Die beyerdynamic Headsets machen dabei einen richtig guten Job. Auch nach über einer Stunde Aufnahme stören sie nicht auf dem Kopf und sind angenehm zu tragen. Der Kollege aus Sachsen, Jan Witza, und auch der sehr geschätzte Kollege Maik Meid setzen ebenfalls auf die Headsets und machen gute Erfahrungen damit.

Ein kleiner Tipp der bei der Anschaffung aber noch hilfreich ist: die Headsets werden ohne Kabel verkauft. Diese muss man noch einmal separat erwerben.

Die beyerdynamic Headsets gibt es bei Amazon und Thomann für 239 Euro. Das Anschlusskabel liegt bei ca. 60 Euro und hört auf den Namen beyerdynamic K190.40. Es gibt das Kabel in 1,5 und 3 Metern Länge.

Kopfhörerverstärker für den individuellen Genuss

Individualisierung: Behringer Kopfhörerverstärker

Über den Behringer Kopfhörerverstärker haben alle Sprechenden die Möglichkeit ihre Ausgabelautstärke auf dem eigenen Headset zu steuern. Die einen mögen es lauter und die anderen lieber leise – mit einem Kopfhörerverstärker gar kein Problem. Den Behringer Kopfhörerverstärker gibt es für um die 20 Euro bei Amazon und Thomann.

Für den Anschluss des Verstärkers an den Zoom H-6 braucht es dann noch ein 6,3 mm auf 3,5 mm Klinke-Kabel. Da habe ich jetzt nicht auf das beste Kabel am Markt wert gelegt, aber eben auch keine Billigware gekauft. Mit knapp 10 Euro ist man bei Amazon aber gut dabei.

Jetzt kann es fast losgehen

Technisch gesehen kann die Produktion des Podcasts jetzt starten. Ich hatte erwähnt, dass ich immer den Zoom H-6 an mein MacBook anschließe und dort produziere – in der Theorie geht es aber auch nur mit dem H-6. Dazu dann aber im nächsten Teil mehr. Dort gehe ich auch noch auf die von mir genutzte Software und Tools für die weitere Verarbeitung ein.

Die Amazon-Links sind Partnerlinks. Wenn ihr darüber etwas bei Amazon bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts.