Discord in der Kinder- und Jugendarbeit – Teil 1

Wegen der Absage aller Präsenzveranstaltungen durch die Coronakrise haben wir uns im März Gedanken zu Alternativangeboten in der Kinder- und Jugendarbeit gemacht. Als Geschäftsführer der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo) war es mir ein Anliegen, den Kontakt zu jungen Menschen auch nach der Absage von Face-to-Face-Veranstaltungen aufrecht zu halten.

Innovation? Zielgruppe fragen

Mit Mitte 30 zerbricht man sich relativ schnell das Hirn darüber, welche Formate für junge Menschen denn interessant sein könnten. Bevor ich aber auf irgendwelche abstrusen Ideen komme, habe ich mir vorgenommen die Zielgruppe selbst zu fragen. Und so habe ich die vorhandenen Social-Media Angebote der ejo genutzt und über eine Insta-Story nach Wünschen und Ideen gefragt.

Herausgekommen ist dabei unter anderem die mehrfach genannte Idee einen Discord-Server zu starten. Discord? Ja, das habe ich mich gefragt und gegoogelt.
Das Ergebnis stand für mich fest: eine Art Community-Server mit Text- und Voicechanneln und bei Bedarf sogar mit Videofunktion. Passt. Und wenn Zielgruppe das nennt, dann passt es auch in die Lebenswirklichkeit junger Menschen.

#einfachmalmachen

Also kurzerhand einen Discord-Server gestartet, ein paar Leute eingeladen und los ging es. Nach wenigen Tagen die ersten 100 User geknackt und heute sind wir bei über 500 (natürlich inklusive einiger Doppelaccounts, weil Leute sich ihr Passwort nicht gemerkt haben).

In den nächsten Teilen gehe ich auf die Funktionen von Discord ein und schaue auch auf die Themen Datenschutz und Privacy. Außerdem werde ich euch ganz konkrete Angebote vorstellen, die wir durchführen bzw. durchgeführt haben.

Discord in der Kinder- und Jugendarbeit – eine Blogserie

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